Biographie von Helmuth Anton Hickmann





1953 in Mondsee geboren. Aufgewachsen in und stark verbunden mit der Stadt Hallein.
AHS Matura, Buchhändlerlehre, Kunst-, Werk- und Leibeserzieher, Lehramt für Höhere Schulen.
1978 Beginn der Lehrtätigkeit am BRG Salzburg, von 1980 bis 2014 Bildhauerlehrer an der HTL Hallein.
Lebt und arbeitet seit 1987 in Adnet


Beim Aktzeichnen liebe ich die hingeschriebene, schnell fließende Zeichenlinie mit dem weichen Grafitstift. Stimmung und Atmosphäre, die stark vom Modell mitgetragen werden, sind entscheidend.
Oft sind diese Zeichnungen Ausgangspunkt für Weiterbearbeitung am PC.
Ich experimentiere gerne.

Im Jahr 1992 startete ich, auch um Einblicke in mein künstlerisches Schaffen zu ermöglichen, meine Kunstprojekt "1Blick - Galerie im Vorhaus", seit 2017 mit der Benennung "1Blick. Kunst im Vorhaus".
www.1blick.org
Der Ausstellungsraum befindet sich in dem gewölbten Vorhaus eines ca. 500 Jahre alten Stadthauses in Hallein, Bayrhamerplatz 8 und hat die Größe von O,372 Quadratmetern.
Der Raum ist 93 cm lang, 40 cm breit und 210 cm hoch und durch eine Vollglastüre zu besichtigen, zu öffnen oder auch zu betreten.

Seit Februar 1992 werden mit einigen Unterbrechungen im Monatsrhythmus Malereien, Grafiken oder plastische Arbeiten ausgestellt; kurze, gehaltvolle Texte sollen die Exponate ergänzen.

Hauptanliegen ist die Ausstellung von „kritischer Kunst", diese Absicht ist jedoch nicht immer zu verwirklichen. Die Galerie will „Einblick" in eine Arbeit eines Schaffenden gewähren, und will auch „Einblick" in sonst oft verborgene Bereiche der Gesellschaft vermitteln.

Die Kleinheit des Ausstellungsraumes zwingt zur Auswahl von meist nur einer Arbeit. Darin liegt ein besonderer Reiz. Dieses eine Exponat wird dafür oft mit viel Aufmerksamkeit betrachtet, alles wird dichter und konzentrierter, "weniger ist oft mehr". Durch die zentrale Lage, am Hauptplatz der Altstadt von Hallein, wird „das eine Arbeit" immer wieder einmal besucht. Auch die Ausstellungsdauer von einem Monat unterstützt einen mehrmaligen Besuch.

Der Raum ist etwas versteckt, aber leicht zugänglich. Er ist nicht „bewacht", der Betrachter kann ungestört schauen, Schwellenangst kommt keine auf.

Vernissagen finden prinzipiell keine statt. Besonders dieser Umstand wird von den meisten Künstlern sehr geschätzt, je unkomplizierter ein Wechsel stattfindet, desto besser für alle daran Beteiligten.

Durch ein kleines Rundbogenfenster im alten Haustor kann auch bei versperrtem Haustor über einen Rundbogenspiegel „ein Blick" ins Zentrum des Ausstellungsraumes geworfen werden.

1992 leitete ich das "Projekt PENAN" - Hier gedenke ich Bruno Manser, der seit Mai 2000 im Regenwald Borneos spurlos von uns gegangen ist. www.bmf.ch

Von 1993 bis 1997 war ich entscheidend an der Entstehung des Lehrganges „ECODESIGN - ökologische Produktentwicklung" an der HTL Hallein beteiligt. Eine meiner Leidenschaften gehört dem Erhalt der Umwelt, und eine andere der Veränderung des Geld- und Bodenrechts.

Unter www.kunstblick.at zeige ich seit dem Jahr 2000 eine kleine Auswahl meiner Arbeiten. Auch Arbeiten meines Großvaters, akad. Bildhauer Maximilian Domenig, sind im "kunstblick" ausgestellt.